UPDATE 01.12.2011
In folgendem Video wird sehr unterhaltsam erklärt, was bei der Anwendung von QR-Codes beachtet werden sollte:
Gefunden auf vinzv.de. Danke an @Vorsprach.
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In diesem Blog wurden QR-Codes ja schon häufiger thematisiert. Dieser Artikel soll ein paar kleine Hinweise liefern, wie man QR-Codes effektiv nutzt. Genau genommen ist dieser Artikel nicht von mir. Ich bin heute auf einen sehr interessanten Blogbeitrag von @beantin gestoßen, der seine Erfahrungen mit QR-Codes in Stockholm beschreibt. Da der Artikel auf Englisch ist, will ich für diejenigen, die Englisch nicht mögen, seine Erkenntnisse hier mal wiedergeben.
Kernaussage ist, dass die alleinige Platzierung eines QR-Codes noch lang nicht Alles ist. Ein paar Regeln sollte man beim Nutzen von QR-Codes beachten.
1. Platziere den Code an der richtigen Stelle
Ein QR-Code sollte immer dort sein, wo er gut gescannt werden kann. Ein Mini-QR-Code an einem Hochhaus eignet sich genauso wenig, wie einer, der am Fuß einer Litfaßsäule angebracht ist. Er sollte so angebracht werden, dass er sowohl wahrgenommen, als auch gut gescannt werden kann. Das Stichwort “scannen” bringt uns auch schon zu Punkt 2:
2. Verschlüssele Smartphonegeeignete Inhalte
Viele machen den Fehler, stinknormale Webseiten mittels QR-Code zu verschlüsseln, die nicht für mobile Geräte geeignet sind. Die Codes, von denen wir hier reden, werden aber nunmal zu 99,9% von genau diesen Geräten gescannt. Die Message hinter dem Code nützt nichts, wenn sie nicht gelesen werden kann. Ist also wichtig, darauf zu achten, dass die Inhalte, die über den Code vermittelt werden, auf Smartphones dargestellt werden können. Siehe Flash und Apple!
3. Langweile mit deinem Inhalt nicht
Es gibt nichts schlimmeres, als auf der Startseite einer Unternehmenshomepage zu landen. QR-Codes werden eher von einer kleiner Anzahl an Leuten gescannt. Deshalb sollte man darauf achten, dass man diese wenigen Leute nicht gleich wieder verprellt. Der Inhalt sollte spannend sein und irgendeine interessante online-Ergänzung zur eigentlichen Anzeige oder dem Produkt sein. Erst so liefern die Codes einen echten Mehrwert für den Endnutzer. Die Inhalte sollten individuell an jeden Code angepasst werden. Bitte keinen Standard!
Beispiele solcher verhunzten QR-Codes findet ihr im verlinkten Blogbeitrag oben.
Es gibt übrigens auch viele Möglichkeiten, einen QR-Code interessant zu gestalten. Nicht der komplette QR-Code ist für Lesegeräte relevant. Der Rest kann im Prinzip individuell gestaltet werden, wie in diesen Beispielen zu sehen:



Ein Dienst, mittels dem Logos in QR-Cdoes eingearbeitet werden könne ist z.B. BeQRious.
Die Codes können auch beliebig erweitert werden, z.B. für Freunde der Nordschleife:

